Positionspapier Fahrrad einstimmig verabschiedet

Der Schwäbische Albverein setzt ein klares Zeichen für ein kooperatives Miteinander im Naturraum. Auf der letzten Sitzung des Hauptausschusses am 31.01.2026 wurde das Positionspapier des Fachbereichs Fahrrad einstimmig angenommen. Mit „Radfahren im Schwäbischen Albverein“ reagiert der Verein auf den anhaltenden Radsport-Trend und definiert klare Leitlinien für die Vereinbarkeit von Wandern und Radfahren auf der Schwäbischen Alb und im ganzen Vereinsgebiet.

Radfahren als Chance für Gesundheit und Klimawandel

Angesichts der Herausforderungen des Klimawandels und der Mobilitätswende begrüßt der Schwäbische Albverein das steigende Interesse am Radfahren ausdrücklich. Der Verein erkennt darin große Chancen für die Gesundheit, die Gemeinschaft und das Naturerlebnis. In seiner Satzung ist die Förderung von Radsportgruppen bereits fest verankert. Ziel ist es, die legale und rücksichtsvolle Ausübung des Breitensports – vom Tourenrad über Mountainbikes bis hin zu E-Bikes – aktiv mitzugestalten.

Lösungsorientiert: Shared Trails statt pauschaler Verbote

Ein zentraler Punkt des Papiers ist der Umgang mit dem Wegenetz. Während der Verein eine generelle Freigabe aller Wanderwege für den Radsport aufgrund der gesetzlichen Zwei-Meter-Regel und der eigenen Befugnisse ablehnt, öffnet er die Tür für differenzierte Lösungen.

„Technik statt Tempo“: Sicherheit und Respekt im Fokus

Um ein harmonisches Miteinander sicherzustellen, setzt der SAV auf eine klare „Netiquette“ und gezielte Ausbildung. Unter dem Motto „Technik statt Tempo“ wird für eine risikobewusste und naturverträgliche Fahrweise geworben. Wesentliche Regeln sind dabei der Vorrang für Fußgänger, ein rücksichtsvolles Ankündigen beim Überholen sowie das Respektieren von Sperrungen und Naturschutzbelangen.

Neue Zielgruppen im Blick

Fahrrad-Angebote bieten dem Verein zudem die Möglichkeit, neue Mitglieder aller Altersklassen zu gewinnen. Besonders im Bereich der Familien- und Jugendarbeit sowie für die wachsende Gruppe der E-Bike-Nutzer sollen die Ortsgruppen verstärkt attraktive Angebote und Fahrsicherheitstrainings schaffen.

Das Positionspapier Radfahren im Schwäbischen Albverein finden Sie hier.

Das Wanderprogramm des Schwäbischen Albvereins 2026 der Geschäftsstelle Stuttgart

Natur, die Landschaft und ihr Werden, Eindrücke aus Vorgeschichte, Kunst und Kultur, Einsamkeit oder Geselligkeit, Ruhe, Abenteuer oder sportliche Leistung – jeder und jede kann beim Wandern das finden, was ihn oder sie besonders anspricht und interessiert.
Die Liebe zum Wandern ist die Seele des Schwäbischen Albvereins. Das spiegelt sich in unseren vielseitigen Wanderprogrammen für Jung und Alt. Entdecken Sie mit uns das Wandern neu!

Wenn Sie noch mehr Fragen rund ums Wandern haben, finden Sie bei uns Wandertipps, Fitnesstipps und Informationen zum Deutschen Wanderabzeichen.

Aussichtswanderungen am Albtrauf, Familientouren mit viel Abwechslung für Groß und Klein, kulturelle und geschichtliche Wanderungen, Waldbaden und Gesundheitswandern, sportliche Touren und Weitwanderungen – Lassen Sie sich inspirieren von unseren vielseitigen Wanderprogrammen, entdecken Sie die für Sie passenden Gruppenwanderungen.

Eine professionelle Begleitung durch unsere zertifizierten und ortskundigen Wanderführerinnen und Wanderführer. Gute Gesellschaft und Spaß in der Gruppe sind garantiert.

Hier finden Sie das für Sie passende Wanderangebot sortiert:

 

 

 

 

Dank des Albvereinspräsidenten Dr. Hans-Ulrich Rauchfuß an alle Ehrenamtlichen für ihr Engagement

Mehr als 260.000 Ehrenamtsstunden zeigen starke Verbundenheit mit dem Schwäbischen Albverein

Die Zahlen sind beeindruckend: Gut 260.000 Stunden freiwilliger Arbeit haben mehr als 11.000 Ehrenamtliche beim Schwäbischen Albverein 2024 geleistet. Dazu kommt das Engagement der vielen freiwilligen Helferinnen und Helfer, die im Hintergrund in den Ortsgruppen tätig sind. Ihr Einsatz wird meist nicht in Zahlen erfasst, ist aber für das Vereinsleben nicht minder wertvoll.

Anlässlich des Tags des Ehrenamts am 5. Dezember dankt Albvereinspräsident Dr. Hans-Ulrich Rauchfuß allen Ehrenamtlichen für ihr Engagement. „Sie sorgen nicht nur für ein lebendiges Vereinsleben, sondern wirken weit in die Gesellschaft hinein“, betont er. „Unsere Aktiven arbeiten in der Wegepflege und engagieren sich im Naturschutz. Sie bieten Aktionen und Freizeiten für Familien, Kinder und Jugendliche an und sie pflegen die Gemeinschaft beim gemeinsamen Wandern und Radfahren. Unsere Kommunen bleiben nur durch das Engagement von vielen lebendig, und unsere Heimat lebens- und liebenswert.“

Ein Schwerpunkt des ehrenamtlichen Engagements ist der Unterhalt, die Markierung und Beschilderung von knapp 19.000 Kilometer Wanderwege zwischen Taubertal und Bodensee. Rund 870 Menschen engagieren sich in diesem Bereich als Wegewarte und Wegepate. Mehr als 3.800 Wanderführerinnen und Wanderführer bieten in den Ortsgruppen und im überregionalen Wanderprogramm Halbtages-, Tages- und Mehrtageswanderungen sowie Radtouren an. Im Bereich Naturschutz pflegen über 360 Naturschutzwarte wertvolle Wiesen, Hecken, Feuchtgebiete und die für die Schwäbische Alb typischen Wacholderheiden. Dazu kommen rund 730 Ehrenamtliche in der Familien- und Jugendarbeit.

In den derzeit rund 450 Ortsgruppen im Vereinsgebiet gibt es mehr als 5.500 Ehrenamtliche in offizieller Funktion als Vorsitzende, Beisitzer, Schriftführer oder Kassenwarte. Dazu kommen viele unermüdliche Mitarbeitende, die bei Veranstaltungen oder sonstigen Aktionen mithelfen, sich um Webseiten kümmern, Hüttendienste leisten oder Kultur- und Sportgruppen betreuen.

Der Schwäbische Albverein e.V. ist mit aktuell rund 80.000 Mitgliedern der größte Wanderverein Deutschlands. Er betreibt 19 Wanderheime und 28 Aussichtstürme im Vereinsgebiet. Als anerkannter Naturschutzverband koordiniert der Verein Landschaftspflegeeinsätze und setzt sich auf politischer Ebene für mehr Naturschutz ein.

Mehrtagesveranstaltungen im Jahresplan 2026

Unser Jahresplan steht kurz vor der Fertigstellung.

Einige Mehrgtageswanderungen und eine Radreise werden 2026 angeboten, für die man sich schon in diesem Jahr anmelden sollte:

So. 26. – Mi. 29.04.  Wandertage zwischen Rhön und Vogelsberg (Tamm)
Wolfhart Rolke, Tel.: 07141 60467

Wanderreise ins Grüne_Fulda

Mo. 10. – So. 16.08.  Wander- Kultur Reise, Südböhmen Zdikov (Stromberggau)

So. 16. – Sa. 22.08.  Wanderwoche in der Lüneburger Heide (Tamm)
Wolfhart Rolke, Tel.: 07141 604679

Lüneburger Heide – Bispingen

Naturpark Lüneburger Heide mit Kleins Wanderreisen.png

So. 13. – Sa. 19.09.  Radreise rund um den Wilden Kaiser (Tamm)
Teilnahmemöglichkeit auch für Wanderer in Eigenregie
Koordination: Horst Rüb, Tel.: 07141 601371

Radreise Wilder Kaiser Tirol

Di. 22. – So. 27.09.   Wanderwoche im Fichtelgebirge (Markgröningen)
Thomas Bayha, Tel.: 07145 3619

Wanderwoche_Fichtelgebirge

Wer an diesen Angeboten Interesse hat kommt bitte am 28. November zum Keltertreff, da stellen wir die jeweiligen Angebote vor und man kann sich bei dem jeweiligen Verantwortlichen schon anmelden.

 

 

Wanderführer werden mit dem Schwäbischen Albverein

Du wanderst gerne und würdest gerne mehr darüber erfahren?

Mit Anderen rausgehen und ihnen die Natur zeigen?

Sicher führen und erstklassige Erlebnisse bieten?

Oder einfach nur deinen Horizont erweitern?

Ein Wanderführer oder eine Wanderführerin muss vieles können: etwa sich im Gelände orientieren, eine Tour mit Hilfe von topographischen Karten konzipieren, etwas über Landschaftsgeschichte, die Natur und ihren Schutz sowie die Kulturlandschaft erzählen können und für eine gute Stimmung in der Wandergruppe sorgen.
Die Ausbildung ist anerkannt als Bildungszeit nach dem Bildungszeitgesetz. Sie schließt mit den Zertifikaten „Wanderführer*in des Deutschen Wanderverbands“ und „Natur- und Landschaftsführer*in (BANU)“ ab.

Informationen und Anmeldung unter www.wanderakademie.de/ausbildung/termine-
ausbildung

 

 

Woher kommt das Rosenküchle?

Großes Interesse fanden die Rosenküchle beim Tammer Fleckenfest. Es kam immer wieder die Frage, woher kommt das Rosenküchle?

Das Rosenküchle ist ein altes traditionelles Eiergebäck der schwäbischen Küche. Der Grundteig besteht aus Milch, Mehl, Zucker, Salz und Eiern. Man benötigt dazu ein spezielles Roseneisen, welches es in verschiedenen Formen gibt.

Das Rosenküchle ist einer Sage nach in der Verlegenheit gebacken worden, wenn eine Kutsche in den Hof einfuhr und die Hausfrau keinen Kuchen gebacken hatte. Damit sich die Hausfrau nicht blamiert, war das Rosenküchle Eisen das klassische Hochzeitsgeschenk der Schwiegermütter!!! Deshalb hat`s a Gschmäckle. Wer früher ein Rosenküchle Eisen zum Geschenk bekam genoss somit Überlieferungen zufolge nicht das höchste Vertrauen seiner Schwiegermutter…

Die Rosenküchle gab es schon vor ca. 200 Jahren. Die dazu notwendigen Eisen gab es in unterschiedlichen Formen so zum Beispiel auch als Schnecke, die auch Sprungfeder oder Spiralwaffel genannt wird oder regionale Motive wie Blumen, Kreuz, Herz oder Initialen eines Hochzeitspaares oder eines Bäckers.

Das Rezept verraten wir nicht, das bleibt unser Geheimnis, damit wir auch beim nächsten Fleckenfest wieder viele Gäste haben, die unser Rosenküchle probieren möchten.